Liebe Schützenschwestern, liebe Schützenbrüder, wir hatten am 27.11.2021 eine gemeinsame Sitzung der Schießwarte und der Vorsitzenden und haben über die weitere Vorgehensweise hinsichtlich des angepassten Warnstufen-Konzeptes des Landes Niedersachsen beraten.
Es ist fest zu erwarten, dass ab kommenden Dienstag oder Mittwoch die Warnstufe 2 für den Landkreis Gifhorn gelten wird. Dies bedeutet, dass sowohl das Schießen als auch gesellige Treffen künftig unter 2G+ Bedingungen (Geimpft, Genesen und offiziell getestet) stattfinden müssen und FFP2 Masken zur Pflicht würden. Die Verantwortung der Überwachung obliegt den Vorsitzenden. Dies würde es von den Schießwarten und allen Teilnehmenden einfordern, sich vor den Trainingstagen in einem Testzentrum testen zu lassen. Dieser zusätzliche zeitliche Aufwand ist in der Form nicht allen Schießaufsichten und Verantwortlichen möglich, zumal der Landkreis noch nicht wieder die Testkapazität vom Anfang des Jahres aufgebaut hat und hier mit erheblichen Wartezeiten zu rechnen ist. Auch die meisten Trainierenden haben im Gespräch signalisiert, dass sie diese Option dann eher nicht oder höchstens sporadisch in Anspruch nehmen würden. Darüber hinaus hat sich in den letzten Tagen bereits gezeigt, dass auch das erforderliche Lüftungskonzept mit dauerhaftem Querlüften in den Wintermonaten einen „gemütlichen Abend“ nicht so richtig ermöglicht.
Aus diesem Grund haben wir uns entschieden ab Mittwoch den 01.12. vorerst alle Termine bis Jahresende abzusagen. Am Dienstag 30.11. findet noch ein Trainingstag unter den dann gültigen Hygiene-Anforderungen statt (Information des Landkreises beachten!). In erster Linie soll dieser Tag es den SchützInnen, die noch Leistungsergebnisse im Rahmen von Rundenwettkämpfen erbringen müssen, ermöglichen diese am kommenden Dienstag einzuschießen.
Die Absage betrifft sowohl die weiteren Trainingstermine wie auch den Erste-Hilfe-Lehrgang der Schießwarte, den Kameradschaftsabend, den Monatsbecher der Damen und die Weihnachtsfeier.
Wir möchten an dieser Stelle klar stellen, dass angesichts der Auslastung in den Kliniken und des zu erwartenden weiteren Anstiegs der Fallzahlen in Niedersachsen eine Verschärfung des Hygienekonzeptes seitens des Landes absolut nachvollziehbar und notwendig ist. Der damit verbundene zusätzliche Aufwand und das an kalten Tagen schwer einzuhaltende Lüftungskonzept erlaubt aber einen Trainings- und Schützenheimbetrieb in der herkömmlichen Form nicht. Wir beobachten, wie sich die Lage entwickelt und inwiefern wir ab Januar mit einem alternativen Konzept (Training in Kleingruppen) zumindest einen rudimentären Schießbetrieb ermöglichen können.
Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, da das Vereinsleben erneut einen kleinen Dämpfer erfährt und wir uns auf jeden Trainingseinheit und jeden geselligen Abend mit Euch wirklich freuen. Bei Fragen oder Anmerkungen zu diesem Vorgehen wendet Euch bitte direkt an Eure Vorsitzenden – wir haben jederzeit ein offenes Ohr für Eure Anliegen.
P.S.: Wir haben für 2022 bereits ein attraktives Programm mit ein paar Neuerungen geplant – Ihr dürft gespannt sein. Mehr darüber erfahrt Ihr im Dezember.


Die 1.Mannschaft hat sich mittlerweile in die Verbandsoberliga hochgeschossen, danach kommen nur noch die 2. und die 1. Bundesliga. Es ist kein typischer Wettkampf wie ihn die meisten von uns kennen. Ab der Bezirksliga startet man in Mannschaften mit fünf Schützen. Diese Schützen haben eine Position innerhalb der Mannschaft, die sich nach dem geschossenen Ergebnis richtet. Während des Wettkampfes schießt man nun gegen den Schützen der gegnerischen Mannschaft auf der selben Position. Es geht also in diesen Wettkämpfen nicht darum der beste Schütze der eigenen Mannschaft zu sein, sondern man muss nur besser wie sein Gegner schießen um für die eigene Mannschaft den Punkt zu holen. Das ist für mich das Reizvolle an dem Ligaschießen, dieses Mann gegen Mann. Wir bekommen während des Wettkampfes immer die aktuellen Zwischenergebnisse durchgesagt und können so die Situation einschätzen, liege ich vorn oder liege ich zurück und muss aufholen. Es geht also nicht nur um das Schießen an sich, sondern auch wer hat seine Nerven unter Kontrolle.
Die persönliche Vorbereitung am Wettkampftag gestaltet jeder für sich selbst. Ich bin ein Mensch, der die Routine braucht. Ich bin gerne zeitig am Wettkampfort um mir den Schießstand und auch die Gegner schon mal anzuschauen. Meine Wettkampfnervosität bekomme ich, bzw. versuche ich es , durch die Routine in den Griff zu bekommen.
Dann war ich jahrelang förderndes Mitglied. Ja, und dann sind Marion und ich das erste Mal mitmarschiert als Patrick König war. Das war 2012 und hat mir sehr gut gefallen.
Was war Dein schönstes Schieß-Erlebnis?
Mein schönstes Schießerlebnis war mit der Pistolenmannschaft – ich war Spartenleiter und wir waren als relativ kleiner Schützenverein in der Lage die meisten Mannschaften im Landkreis zu melden und haben bei den Kreismeisterschaften sehr gut abgeschnitten und hatten sogar Teilnehmer zu den Landesmeisterschaften schicken können. Und wir waren nicht nur eine „Schützenmannschaft“ sondern waren auch Freunde, haben die Freizeit miteinander verbracht und auch ordentlich gefeiert.